Fakturama Version 1.4 – Open Source Warenwirtschaft

Verfasst von Jörg Uhrzeit 12:26 . Abgelegt in Abwicklungssytem

fakturamaSeit dem 07.08.11 gibt es ein Update auf die Version 1.4 der, unter Open Source-Lizenz stehenden, Warenwirtschaft Fakturama.

Ich nutze diese Warenwirtschaft nicht, aber das Projekt und dessen Umsetzung ist schon wirklich beachtlich. Unter einer hübschen und funktionalen Oberfläche verbergen sich viele der klassischen Warenwirtschafts-Funktionen und wer es schlicht, einfach und übersichtlich mag, kommt bei dieser Software auf seine Kosten.

Apropos Kosten. Die Software ist wirklich absolut kostenfrei! Selbst die Schnittstellen zu osCommerce, xt:Commerce und xtcModified sind für Umme erhältlich. Das alleine ist schon mehr als Erwähnenswert.

Fakturama läuft unter Windows, MacOS und Linux. Auch nicht schlecht, oder?

fakturama_startseite

Zu den Funktionen zitiere ich einfach mal die Headlines der Fakturama-Startseite:

  • Erstellen von Rechnungen, Lieferscheinen, Bestellungen, Mahnungen, Angeboten, Auftragsbestätigungen.
  • Adressdatenbank
  • Produktverwaltung
  • Erfassung von Ausgabenbelegen.
  • Einfaches Erstellen von Dokumentvorlagen mit OpenOffice.org / LibreOffice Writer.
  • Export der monatlichen Einnahmen und Ausgaben.
  • Import der Bestellungen und Produkte aus dem Webshop.
  • Schnittstelle für folgende Webshop Systeme: osCommerce, xt:Commerce, xtcModified.
  • Übertragung der Adressdaten an Paketdienste.
  • Freie Open-Source Lizenz: EPL v1.0.
  • Technologie: Eclipse RCP, Java, HSQLDB Datenbank.
  • Kostenlos.

Das Projekt wird meiner Meinung nach auch recht agil weiter entwickelt.

… und warum nutze ich die Anwendung nicht? Mein ganz persönliches Problem ist, dass (noch) eine Schnittstelle zu meiner Shop-Software fehlt und das ich mein Geschäftsmodell in der Warenwirtschaft, so wie sie von den Funktionen her momentan aufgestellt ist, nicht abbilden kann.

Tatsächlich benötige ich aber auch so karierte Maiglöckchen, dass ich entweder mein Geschäftsmodell der Warenwirtschaft anpassen muss (kommt nicht in die Tüte ;-) ), oder ich eben weiter auf meine selbst programmierte Lösung setzen muss.

Trotzdem ist Fakturama wirklich mehr als einen Blick wert. Wer also gerade nichts Besseres zu tun hat … ich muss jetzt wieder an meine Buchhaltung :-P.

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Joerg Reintjes Hier schreibt Jörg Reintjes. Mensch, Internet-, ecommerce-, open Source-, Software-, Gadget-Fan. Neues-Ausprobierer. Familie, Neues lernen, Fitness und Currywurst - Daumen hoch! Sommerzeit, Gemüsesuppe, Benzinpreise, Opportunisten - Daumen runter! Als Blogger freue mich natürlich über jeden Kommentar. Um nichts zu verpassen, folge mir einfach per RSS-Feed, Twitter oder auf Facebook.

Kommentare (7)

  • René
    5. Februar 2012 um 16:32 |

    Ich habe dieses Programm bei mir Installiert (Win7 64 bit) also die 64er Installiert, beim start bekomme ich gleich eine Fehlermeldung von Java….
    Das Programm startet überhaupt nicht :(
    Ob Sie da was genaueres wissen?

    Gruß
    René

    • Jörg
      6. Februar 2012 um 12:31 |

      Hallo Rene,

      auf meinem Rechner läuft ebenfalls mit Win 7 (64 Bit). Tatsächlich habe ich aber die 32-Bit-Version installiert. Warum weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr. Die läuft problemlos. Lange Rede, kurzer Sinn: ich kann dir leider auch keinen Tipp geben.

      Mittlerweile gibt es aber schon die Version 1.5.3. Versuch es doch einfach mal damit … und im schlimmsten Fall nur mit der 32 Bit-Version.

      Viele Grüße
      Jörg

      • Jörg
        6. Februar 2012 um 12:33 |

        Hallo René,

        mir hat deine Frage ja keine Ruhe gelassen … kann es sein, dass du Java nicht in der 64 Bit-Version installiert hast?

        Beste Grüße
        Jörg

  • 12. August 2012 um 17:46 |

    Hallo Jörg,

    vielleicht hast du auch Interesse einmal tricoma (www.tricoma.de) als Online Warenwirtschaft vorzustellen?

    Würde mich freuen von dir zu hören.

    Grüße

    Mario

  • Jörg
    12. August 2012 um 19:41 |

    Hallo Mario,

    holla die Waldfee! Tricoma scheint ja auf den ersten Blick recht viele (wenn nicht alle) ERP-Module anzubieten. Ich habe gerade lediglich einen schnellen Blick in die Demos geworfen und was ich da gesehen habe, sieht sehr spannend auf.

    2 Gründe, warum ich mir das Produkt zum jetzigen Zeitpunkt nicht näher anschaue.

    1) Es scheint keine Standardschnittstelle zu OXID zu geben. Wobei ich davon ausgehe, dass die sicherlich recht einfach realisierbar wäre … was dann natürlich einen Aufpreis ausmacht.
    2) Der Preis des Produkts. Verstehe mich nicht falsch. Für ein leistungsfähiges ERP-System ist der Preis fast schon “Low Budget”, aber in mein Budget passt das System nun mal (noch) nicht.

    Falls ich mal ein paar ruhige Stunden habe, schaue ich mir die Demos aber sicherlich noch einmal genauer an. Ich bin einfach zu neugierig ;-).

    Auf jeden Fall vielen Dank für den Tipp.

    Beste Grüße
    Jörg

  • Martin Zimdars
    4. November 2012 um 21:53 |

    Sehr interessanter Artikel, weiter so!

  • 7. November 2013 um 20:54 |

    Man denkt bei einem Warenwirtschaftssystem (WaWi) eigentlich nur an Waren („tastbare“ Produkte) und wie die in die Wirtschaftskette gehören, aber immaterielle Sachen können gesteuert werden in ein Warenwirtschaftssystem. Es gibt zum Beispiel in SAP (ERP-System) ein HR (Human Resource) – Personal – Module, womit alle Personalabläufe gesteuert werden. Das bedeutet daß immaterielle Sachen „gesehen“ werden als Waren. Sicher ist es das zum Beispiel Vermieten von Waren oder Räume, obwohl nicht faßbar, eigentlich nicht viel anders ist als Handel mit Waren. Deshalb ist es nicht fremd das Gebäudevermietung ganz normal ein Teil ist von einem Warenwirtschaftssystem.

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