HTTP Header säubern und ein geniales Lasttest-Tool
Irgendwie fühle ich mich heute nicht so richtig … Kopfschmerzen … kalt … insgesamt einfach “pfuibäh”. Also bitte eine Runde Mitleid für den Blogger
.
Damit ich wieder so richtig in Gang komme, habe ich mir in der letzten Stunde zwei “Spaßthemen” gegriffen. Zum einen wollte ich den HTTP Header um ein paar Informationen, die meines Erachtens niemanden etwas angehen, bereinigen und zum anderen habe ich gestern durch den Beitrag eines Blog-Nachbarn ein absolut grandioses Lasttest-Tool gefunden.
Aber der Reihe nach.
Informationen über Apache- und PHP-Version aus dem HTTP-Header entfernen.
Ruft man eine nicht existente Seite auf, werden im Zusammenhang mit dem Error 404 vom dahinter stehenden Webserver im “vorauseilenden Gehorsam” diverse Informationen zur verwendeten PHP-Version und möglicherweise sogar den installierten Mods angezeigt.
Im gleichen Schritt wird auch die Version des Apache-Servers angezeigt. Das funktioniert natürlich auch, wenn man auf einer existenten URL eine nicht vorhandene Seite aufruft. Der Error 403 schmeisst die gleichen Informationen.
Komfortabel kann man die ganze Chose natürlich auch mit dem Web-Sniffer auslesen. Es muss ja nicht unbedingt sein, dass man diese Informationen ins Web pustet. Was gibt es also zu tun?
In der Konfigurationsdatei des Apache müssen zwei Befehle auf
APACHE_SERVERSIGNATURE=”off”
APACHE_SERVERTOKENS=”Prod”
angepasst werden und in der php.in ändert man den entsprechenden Eintrag auf
expose_php = Off
und nach dem man den Apache neu gestartet hat, ist Ruhe im Karton.
Intuitiv bedienbare Software für einfache und komplexe Lasttest-Szenarien
Auf das Tool loadUI bin ich über einen Post im Webworking-Blog gestoßen. An dieser Stelle auch noch mal einen herzlichen Dank an Guido für diesen tollen Tipp. Da in seinem Beitrag eigentlich alles Wissenswerte beschrieben ist, halte ich mich mal weitestgehend bedeckt.
Ergänzend will ich nur bestätigen, dass von einfachen bis hin zu komplexen Lasttest mit dieser Software wirklich vieles möglich ist.
Dabei ist das auf den ersten Blick ungewöhnliche Bedien-Konzept wirklich sehr schnell zu verstehen und die Tests sind ruckzuck aufgebaut. Für die vorsichtigeren Nutzer gibt es auch einige Tutorials und Beispiel-Szenarien, die eventuell offene Fragen klären.
Und das alles für “Kost Nix”. Zitat:
loadUI is a free and open source cross-platform Load Testing solution
Sollte sich mal jeder anschauen, der seine Seite hinsichtlich der Performance mal etwas gründlicher auf Herz und Nieren prüfen möchte … und der sich heute auch nicht so gut fühlt und etwas Spannendes fernab von seinen offiziellen Aufgaben erledigen möchte
.
Könnte auch interessant sein:
Tags:open Source, Seitenanalyse, Tool
Hier schreibt Jörg Reintjes. Mensch, Internet-, ecommerce-, open Source-, Software-, Gadget-Fan.
Neues-Ausprobierer. Familie, Neues lernen, Fitness und Currywurst - Daumen hoch! Sommerzeit, Gemüsesuppe, Benzinpreise, Opportunisten - Daumen runter!
Als Blogger freue mich natürlich über jeden Kommentar.
Um nichts zu verpassen, folge mir einfach per RSS-Feed, Twitter oder auf Facebook.




